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TSCHICK

Tragikomödie nach einem Roman von Wolfgang Herrndorf

(bearbeitet von Robert Koall)

Mit Adrian Mair, Mahdi Hazara & Celina Moser

Regie: Verena Kirchner

PREMIERE: FR. 10.10.2020

(Beginn: 19:00 Uhr; Sonntag: 18:00 Uhr)

Weitere Termine:
Sa. 17.10.2020
So. 25.10.2020
Di. 27.10.2020
Fr. 30.10.2020
Fr. 06.11.2020
So. 08.11.2020

TSCHICK

Es ist der erste Tag der Sommerferien. Die Mutter des 14jährigen Maik ist beim jährlichen Entzug, sein Vater mit jugendlicher Geliebter auf Geschäftsreise. Der Rest der Klasse eingeladen bei der Geburtstagsfeier der Jahrgangsschönsten. Und Maik allein mit Villa, Pool und 200 Euro Taschengeld. Da taucht Tschick vor Maiks Haustür auf, in einem geklauten Lada. Tschick ist noch neu in Maiks Klasse, ein Proll aus der Hochhaussiedlung, öfters betrunken, möglicherweise Russenmafia. Trotzdem steigt Maik ein. Zuerst wollen die beiden noch Richtung Walachei, Tschicks Familie besuchen, aber schon bald fahren sie einfach drauflos, die Fenster offen, als Soundtrack die einzig verfügbare Kassette, Richard Claydermans Solid Gold Collection.
Tschick ist die Geschichte einer sommerlichen Deutschlandreise durch ein vertrautes, fremdes Land. Durch Orte mitten im Nirgendwo, bizarre Kraterlandschaften und fehlplatzierte Gebirgszüge, bevölkert von seltsamen, aber häufig entwaffnend freundlichen Menschen. Eine Reise, getränkt mit dem Gefühl von Freiheit und Abenteuer und gleichzeitig voller Wehmut, weil sie nicht ewig dauern kann.

Mit Adrian Mair (Maik), Mahdi Hazara (Tschick) & Celina Moser (in verschiedenen Rollen)

Regie: Verena Kirchner

Technik: Stefan Schimmele & Stefan Bric

Bühne: Stefan Bric, Herbert Leitner, Albin Majcenovic

Regie & Produktionsassistentin: Sarah Ampferer

Dauer: 120 min (inkl. 20 min Pause)

Verlag: Rohwolt

DIRNENLIED

Musikalische Kriminalkomödie aus dem Berlin der 20er Jahre

Mit und von Anne Clausen


Am Klavier: Matthias Leitner
Regie: Jan-Hinnerk Arnke

FR. 23.10.2020

(Beginn: 20:00 Uhr)

DIRNENLIED

Für Karla von Stelzenbül – nicht ganz blaublütig, sondern adoptiert- läuft eigentlich alles bestens: es sind die wilden Zwanziger, man verkehrt in den besten Kreisen von Berlin-Zehlendorf, der Gatte macht gute Geschäfte, man geht ins Theater.

Gut, Karla eckt immer wieder an mit ihrer Berliner Kodderschnauze, aber was soll’s? Mit lockeren Sprüchen und diversen Alkoholika laviert sie sich durch die feine Gesellschaft.

Als ihre Freundin Käthe im Theater einen Nackttanz hinlegt, ist Karla mit ihrer Vorliebe für Skandale zunächst begeistert. Aber Käthe verschwindet, und Karla wird zur Spürnase („Ick war elektrisiert von meiner eigenen Schlauheit“).

Plötzlich ist die lüsterne Karla „mittenmang“ in einem Fall von sex & crime, und was sie herausfindet, verschlägt ihr fast die Sprache. Aber eben nur fast.

Verlag: Litag

DER KONTRABASS

Monolog von Patrick Süskind

 

Mit Peter Mair

Regie: Stefan Bric

 

PREMIERE: SA. 14.11.2020

(Beginn: 20:00 Uhr; Sonntag: 18:00 Uhr)

Weitere Termine:

So. 22.11.2020 

Sa. 28.11.2020

So. 29.11.2020

Do. 03.12.2020

Fr. 04.12.2020

So. 27.12.2020

Do. 31.12.2020

(Silvester-Spezialvorstellung um 22 Uhr)

DER KONTRABASS

Warum spielt ein Musiker ausgerechnet das unhandlichste und undankbarste aller Instrumente, auf dem „niemand schön spielen kann“? Für den Kontrabassisten am dritten Pult im Staatsorchester ist sein sperriges Instrument nicht nur Lebens- unterhalt, sondern auch Schicksal, das er vor allem schleppen muss. Die Beziehung zu seinem Instrument als Geliebte, Freund, Feind und Zerstörer eines selbstbestimmten Lebens steigert sich durch den Alkohol bis in den Bereich des Größenwahns. Schließlich gipfelt sein Schrei nach Anerkennung in einer Vision der Eroberung der schönen Sopranistin Sarah aus dem Orchestergraben heraus. Für die abendliche Vorstellung nimmt er sich allerhand vor, um sie endlich für sich zu gewinnen…

 

Genial komisch erzählt Patrick Süskind die Geschichte eines Musikers, der in Hassliebe mit seinem Instrument verbunden ist. Seit der Uraufführung avancierte dieses Stück zu einem der meist gespielten deutschsprachigen Theatermonologe.

Verlag: Diogenes

DIE MUTPROBE

FORUMTHEATER

... zur Frage, wie wir einander und unseren Ängsten lebensbejahender begegnen können.

DI. 24.11.2020

(Beginn: 19:30 Uhr)

Menschen bekommen es mit der Angst zu tun, wenn Veränderungen anstehen. Sei es im eigenen Lebensverlauf (Alter, Krankheit), in der Arbeitswelt, im persönlichen Umfeld (Familie, Partnerschaft), oder – gerade sehr aktuell – wenn der gesamte Lebensstil und die Zukunft (durch eine Pandemie, den Klimawandel, weltpolitisches Geschehen) insgesamt in Frage gestellt wird. Solange Angst anlassbezogen und bei einer konkreten Bedrohung zur Vorsicht mahnt, kann sie hilfreich sein, aber als Grundgefühl beim einzelnen Menschen oder innerhalb einer Gesellschaft wird sie problematisch. In unserem Stück begegnen Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen ihren Ängsten auf unterschiedliche Art und Weise und finden ihren Weg mit ihnen umzugehen. Als die krebskranke Maria eine Entscheidung trifft, scheitert sie jedoch auf ihre Art ebenso wie ihre Freundin Bernie (Bernadette), die schon so lange von einem gemeinsamen Projekt mit Maria träumt. Bei der Kaffeehausbetreiberin Giulia und dem Sozialarbeiter Toni kommt das Selbst- und Weltbild gehörig ins Wanken, während Marias Sohn Paul und seine Partnerin Sarah an einem Wendepunkt ihrer Beziehung stehen. Sie kämpfen mit ihren Gefühlen, Projektionen und Erwartungen – vielleicht ähnlich wie Pauls Vater Leonhard es schon sein ganzes Leben lang tut. Siegt auch hier die Angst?

Mit: Sandra Aufhammer, Ossi Hundegger, Irina Kapavik, Michael Heiss, Petra Unterberger, Teresa Waas, Manuel Wenda 

Regie und Joker: Mag. Armin Staffler, Theaterpädagoge und Politologe

Projektbegleitung: Dipl.PAss.in Petra Unterberger, Lebens- und Sozialberaterin, Erwachsenenbildnerin

Anmeldung erforderlich: info@spectACT.at oder 0664/5306012, Eintritt: freiwillige Spenden

Veranstalter: spectACT – Verein für politisches und soziales Theater gemeinsam mit Dekanat Wilten Land, Katholischer Frauenbewegung, Frauenreferat, Männerreferat und Familienreferat der Diözese Innsbruck.

Theater in der Arche Noe | Südtiroler Platz 4, 6330 Kufstein